Part of the HSBC BWF World Tour Super 300
prize money USD 250 000.–

10. – 15. march 2026, St. Jakobshalle Basel

Teil der HSBC BWF World Tour Super 300
Preisgeld USD 250 000.–

10. – 15. März 2026, St. Jakobshalle Basel

12. März 2026

Satzgewinne und Super-Stimmung für die Schweiz

Am Mittwoch der Swiss Open standen wie so oft auch heute einige Schweizer Athletinnen und Athleten dank einer Wildcard im Hauptfeld. Doch wie bereits in vergangenen Jahren war die Ausgangslage klar: Über 100 Ranking-Plätze trennen die Schweizer Badminton-Cracks im Durchschnitt von ihren Gegnerinnen und Gegnern. Trotz dieses grossen Unterschieds gab es mit zwei Satzgewinnen aber auch kleine Erfolge zu verzeichnen:

Die Schweizerin Dounia PELUPESSY (Welt-Nr. 136) spielt gegen Dänin Line CHRISTOPHERSEN einen starken ersten Satz und kann diesen 21-19 für sich entscheiden. Im zweiten Satz gelingt Pelupessy trotz lautstarker Unterstützung des Publikums weniger und sie verliert 12-21. Im dritten Satz kämpft die 23-Jährige tapfer weiter und kann über weite Strecken mit der Dänin mithalten - schlussendlich reicht es aber nicht, und der entscheidende Satz geht 16-21 verloren. So knapp zu verlieren sei hart, ordnet Pelupessy gegenüber Swiss Badminton nach dem Spiel ein, doch Christophersen sei nun Mal die Weltnummer 20.

Im Mixed-Doppel standen die Geschwister Nicolas FRANCONVILLE / Julie FRANCONVILLE (Welt-Nr. 124) dem taiwanesischen Paar LIU Kuang Heng / JHENG Yu Chieh (Welt-Nr. 42) gegenüber. Das Kräfteverhältnis war leider sehr klar - das taiwanesische Doppel lässt nichts anbrennen und gewinnt 21-13, 21-4 gegen die beiden Franconvilles.

Wieder etwas besser lief es dem St. Galler Julien SCHEIWILLER (SUI) (150), der gegen den japanischen Spieler Yushi TANAKA antrat. Auch in dieser Begegnung schien der Ausgang aufgrund der Rankings klar: Scheiwiller liegt im Welt-Ranking auf Platz 150, sein Gegner auf Platz 20. Der Schweizer liess es sich aber nicht nehmen, ebenfalls von der tollen Atmosphäre in der St. Jakobshalle zu profitieren und dem Japaner alles abzuverlangen. Der erste Satz ging somit nach einem harten Kampf mit 22-20 an Scheiwiller. Im zweiten und dritten Satz ging es ihm dann leider ähnlich wie seiner Landsfrau Pelupessy: Tanaka holte nochmals all seine Skills hervor und gewann den zweiten und dritten Satz klar mit 21-10, 21-11.

Bild: Julien Scheiwiller