Teil der HSBC BWF World Tour Super 300
Preisgeld USD 200 000.–

22.–27. März 2022, St. Jakobshalle Basel

24. März 2022

Französisches Brüderduo mischt die Swiss Open auf

Der Name POPOV dürfte den diesjährigen Swiss Open Besucher:innen häufiger begegnet sein: Mit Toma Junior und Christo stehen gleich zwei POPOVs im Einsatz. Die beiden Brüder spielten sowohl gemeinsam im Herrendoppel wie auch jeweils auf sich allein gestellt im Herreneinzel. 

Bereits am Dienstag machten die beiden Brüder mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Im Herrendoppel reichte es jedoch knapp nicht in die zweite Runde des Hauptfelds. Gegen ONG Yew Sin und TEO Ee Yi mussten sie sich nach über einer Stunde Spielzeit mit 19-21, 21-17 und 17-21 geschlagen geben. 

Bezüglich der Spieldauer war es besonders Christo, mit Jahrgang 2002 der jüngere Bruder, der das Maximum aus seinen Swiss Open Einsätzen herausholen wollte. Nicht nur das Doppel, auch seine beiden Einzel-Einsätze gingen über drei Sätze und dauerten jeweils über eine Stunde. Während POPOV sich in der ersten Runde noch gegen den Japaner Koki WATANABE durchsetzen konnte, bedeutete im Achtelfinal KIDAMBI Srikanth (IND) Endstation für den jungen Franzosen. Der 20-Jährige vermochte den Inder, der als Weltnummer 12 die klare Favoritenrolle innehatte, aber an den Rand der Niederlage zu bringen. Nach deutlich gewonnenem Startsatz – der Franzose setzte sich mit 21-13 durch – musste POPOV seinem Gegner im zweiten Satz mehr Raum zugestehen. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen, in welchem beide Spieler Match- bzw. Satzbälle zu verzeichnen hatte, ging der zweite Satz schliesslich mit 25-23 an KIDAMBI. Nun begannen sich beim Franzosen die kräftezehrenden Einsätze bemerkbar zu machen. Im Entscheidungssatz konnte er mit dem Favoriten aus Indien nicht mehr mithalten – KIDAMBI setzte sich letztlich souverän mit 21-11 durch. 

Besser lief es dem älteren POPOV-Bruder. Toma Junior hatte bereits sein Erstrundenspiel gegen LEE Cheuk Yiu aus Hong Kong souverän in zwei Sätzen für sich entschieden. Im Achtelfinal traf POPOV nun auf den Niederländer Mark CALJOUW, der in der aktuellen Saison bereits für den BC Olympica-Brig in der Schweizer Meisterschaft im Einsatz war. Während sein jüngerer Bruder gerade ausgeschieden war, zeigte sich Toma Junior POPOV auch im Achtelfinal von seiner besten Seite. Nur im ersten Satz konnte der Niederländer einigermassen mithalten. Im zweiten Satz trat der Franzose dann äusserst dominant auf und schickte CALJOUW mit dem deutlichen Endresultat von 21-18 und 21-10 nach Hause. Im Viertelfinale vom Freitag dürfte aber auch dem älteren POPOV nur ein Exploit zum Sieg verhelfen: Dort trifft der Franzose auf Weltnummer 8 Jonathan CHRISTIE aus Indonesien.