Teil der HSBC BWF World Tour Super 300
Preisgeld USD 210 000.–

21.–26. März 2023, St. Jakobshalle Basel

23. März 2022

Schweizer Athletinnen nicht in den Achtelfinals

Wie so oft war der Mittwoch an den Swiss Open Endstation für die Schweizer Spieler:innen. Die fünf Schweizer Athletinnen, die im Einzel und Doppel antraten, konnten ihren Gegnerinnen keinen Sieg abluchsen, was zwar schade, aber nicht unerwartet ist. In den Disziplinen der Männer konnte niemand aus der Schweiz antreten.

Dass Schweizer Badmintonspieler:innen an ihrem Heimauftritt in Basel so oft nur die Sechzehntelfinals erreichen, liegt aber keineswegs daran, dass sie schlecht spielen würden, und muss im entsprechenden Kontext betrachtet werden: Viele der Gegner:innen, besonders aus dem asiatischen Raum, geniessen schlicht und ergreifend andere Trainingsbedingungen und leben Ländern, in dem Badminton einen höheren Stellenwert hat als in der Schweiz und somit auch mehr Unterstützung jeglicher Art erhält.

Besonders zu betonen ist es deshalb, dass die Doppel-Paarung Nadia FANKHAUSER/Caroline RACLOZ (SUI) in ihrem Spiel gegen die Däninnen ANTHONISEN/GRAVERSEN (DEN) immerhin den zweiten Satz für sich entscheiden konnten.

Auch Jenjira STADELMANN (SUI), Schweizermeisterin von 2021, zeigte in ihrem ersten Satz gegen Julie Dawall JAKOBSEN (DEN) eine über weite Strecken vortreffliche Leistung und verlor nur knapp mit 22-24.

Die Resultate:

KISONA Selvaduray (MAS) vs. Nadia FANKHAUSER (SUI): 21-13, 21-11

Julie Dawall JAKOBSEN (DEN) vs. Jenjira STADELMANN (SUI): 24-22, 21-15

Natasja P. ANTHONISEN/Clara GRAVERSEN (DEN) vs. Nadia FANKHAUSER/Caroline RACLOZ (SUI): 21-18, 16-21, 21-15

Neslihan YIGIT (TUR) vs. Milena SCHNIDER (SUI): 21-10, 21-13

Ashwini PONNAPPA/REDDY N. Sikki (IND) vs. Aline MÜLLER/Jenjira STADELMANN: 21-15, 21-16