14. März 2026
Lee/Lee verhindern rein dänischen Herrendoppel-Final
Im zweiten Herrendoppel-Halbfinal des Tages stand auch zum zweiten Mal eine dänische Paarung auf dem Platz: Christian Faust KJÆR und Rasmus KJÆR kämpfen wie zuvor schon ihre Landsmänner Daniel Lundgaard/Mads Vestergaard um den Finaleinzug.
Die beiden Dänen, die übrigens trotz gleichem Nachnamen nicht verwandt sind, spielten sich aus der Qualifikation bis in die Viertelfinals, wo sie dann dank des Rückzugs ihrer geplanten Gegner direkt weiter ins Halbfinal gelangten.
Ihnen gegenüber stehen im Viertelfinal die beiden Taiwanesen LEE Fang-Chih und LEE Fang-Jen - diese beiden sind nun tatsächlich Brüder, sogar Zwillinge. Die 29-jährigen Lee/Lee belegen am laufenden Turnier Setzplatz 6 und befinden sich in der Weltrangliste auf Platz 23, ganze 20 Plätze vor ihren heutigen Gegnern Kjær/Kjær.
Bereits der erste Satz ist ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, die beiden Doppelpaarungen schenken sich nichts. Die Dänen behalten aber vorerst die Überhand und gewinnen den Satz 21-16. Im zweiten Satz verändern sich die Kräfteverhältnisse, und Lee/Lee entscheiden den Satz etwas deutlicher mit 21-13 für sich.
Im dritten und entscheidenden Satz steht es zum Unterbruch 11-9 für die Dänen - grossen Vorsprung konnte sich bisher aber keine der Paarungen erarbeiten. Und so geht es auch weiter: Punkt für Punkt, immer mit maximal zwei Punkten Abstand für das eine oder andere Doppel. Zum Satzende hin wird es noch einmal atemberaubend spannend: Gleich drei Matchbälle haben die Dänen, und alle drei können sie nicht verwerten. Lee/Lee behalten die Nerven, ziehen mit 23-21 im dritten Satz ins Finalspiel ein und verhindern so ein rein dänisches Duell am letzten Spieltag.
Bild: Lee Fang-Chih und Lee Fang-Jen