Internationales Badminton BWF World Tour Turnier Preisgeld USD 150 000.–

20.–25. Februar 2018, St. Jakobshalle Basel

MEILENSTEINE DER

YONEX SWISS OPEN

1991 entscheidet eine Gruppe von Badminton-Freaks, die Badminton Swiss Open zu retten und nach Basel zu holen. Man startet in der kleinen St. Jakobshalle als  1* GrandPrix-Turnier mit einem Preisgeld von USD 15'000.- .

 

Dank dem Engagement des Weltkonzerns Ciba entwickelt sich das Turnier vom 1*-GP-Turnier zum 3* GP-Turnier und nach bereits 3 Jahren steht man vor der Entscheidung, in die grosse St. Jakobshalle zu wechseln.

 

Es folgen 5 erfolgreiche Austragungen mit dem Titelsponsor Ciba, und der Anlass kann sich von Jahr zu Jahr besser in der Badminton-Welt etablieren und immer mehr der weltbesten Badminton-Spieler/innen nach Basel locken.

 

In den folgenden Jahren gilt die Konzentration der Sicherung des Status und Preisgeldes auf hohem Niveau und Optimierungen in der Infrastruktur und im Umfeld: Neue Courts, neue Anzeigen, neue Business-Lounge, Restauration, neue Homepage, Live-Scoring, Live-Streaming, usw. Inzwischen besuchen über 15'000 Zuschauer/innen den Anlass in Basel und über 25 TV-Stationen berichten vom BSO.

 

2006 erhalten die Badminton Swiss Open mit dem Sportartikelhersteller Wilson  einen neuen Titel-Sponsor und firmieren nun als Wilson Badminton Swiss Open (WBSO). Der Einstieg des Sportartikelherstellers ermöglicht die Anhebung des Preisgeldes auf USD 200’000 und damit den Aufstieg zu den bestdotiertesten Turniere der Welt. Basel wird zum Austragungsort eines Events, der besser besetzt ist als Olympische Spiele und Weltmeisterschaften.

 

Ein Jahr später lanciert die Badminton World Federation (BWF) eine weltumspannende Turnier-Reihe: Die Super Serie. Ein Verbund der 12 besten Turniere der Welt (4 in Europa und 8 in Asien). Die WBSO sind seit Beginn dabei!

 

2007 sind von den Top-Ten aller 5 Disziplinen 49 für die WBSO gemeldet, die Bilder aus Basel sind weltweit präsent. Einher mit dieser erleichterten Vermarktung gehen selbstredend auch Verpflichtungen: Neue Standards gelten in Sachen Spielerbetreuung und Präsentation in der Halle - nicht zuletzt braucht es neue Spielfelder, damit diese den Weisungen der BWF gemäss in den Farben der Super Serie den Wiedererkennungsgrad bei den Fernsehzuschauern erhöhen.

 

Einige Superlative des Turniers gehören in die junge Zeit seit Wilson das Patronat übernommen und die BWF die Super Serie lanciert haben:

 

Mehr als 20'000 Zuschauer in einer Woche gelten als Höchstmarke, welche mit beeindruckender Konstanz jedes Jahr wieder sanft angehoben wird. Allein am Halbfinaltag (Samstag) können inzwischen über 5'000 Zuschauer/innen begrüsst werden. Es scheint, dass vor allem auch neue Zuschauer aus dem nahen Ausland und aus der ganzen Schweiz kommen, die Basler haben ihren Anlass schon lange ins Herz geschlossen.

 

2008 und 2009 berichten rund 25 Fernsehstationen mit 250 Mio. Haushalten weltweit vom WBSO aus Basel – es sind vorab asiatische Stationen, welche aus Basel senden. Das Programm am Samstag muss wegen Live-Übertragungen in Asien angepasst werden und wird neu in einer Nachmittags- und Abend-Session gespielt werden.

 

2010 darf gefeiert werden: die 20. WBSO werden in Basel stattfinden!

 

Die 20-jährige Geschichte der WBSO kann in einer 48-seitigen Jubiläumsbroschüre nachgelesen werden.

 

20 Jahre Swiss Open! Neuerungen und Nostalgisches gehen Hand in Hand durch die Turnierwoche – noch einmal sind die Swiss Open gewachsen. Die Spieler aus dem Reich der Mitte setzen ihre Sieges-Serie in Basel auch im Jubiläums-Jahr fort:  Jin Chen gewinnt erstmals in Basel, einige Monate später wird er in Paris auch Weltmeister - einzig die Koreaner vermögen auf höchstem Niveau Paroli zu bieten.

 

Koreanische Dominanz im 2011. Selbst Lee Hyun Il erreicht auf seiner Comeback-Tour das Finale. Männereinzel, Männerdoppel und das Damendoppel gewinnen die Spieler aus Fernost. Die junge Inderin Saina Nehwal begeistert mit ihrem kraftvollen Offensiv-Spiel alle in der St.Jakobshalle! Viele indische Fans kommen jeden Abend für sie in die Halle und singen für sie stimmenreich ‚Happy Birthday‘ – die anderen Zuschauer freuen sich ob der guten Stimmung. Dem dänischen Mixed Fischer-Nielsen/Pedersen gelingt der erste europäische Disziplinen-Sieg seit 2006 bei den BSO. Die Swiss Open sind zu einem Grand-Prix-Gold-Turnier geworden und am Schlusstag wird eine fünfjährige Partnerschaft mit Yonex bekanntgegeben.

 

Saina Nehwal doppelt 2012 nach und erhält nach ihrer Medaille bei den Olympischen Spielen in London den bestdotierten Badminton-Sponsoring-Vertrag, der im Mikrokosmos des Federballs je unterschrieben worden ist. Sie siegt, auch wenn China mit starken Frauen nach Basel gereist ist. Den Japanern gelingt im Männerdoppel dank Sato/Kawamae der erste Vollerfolg bei den Swiss Open überhaupt – Nippon bestätigt damit den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre, es wird nicht der letzte Disziplinensieg in Basel bleiben. Peter Gade spielt zum letzten Mal in Basel, sein Fuss verhindert ein erfolgreicheres Turnier – mit dem Swiss Open-Sieger von 1998! tritt ein ganz Grosser des Sports ab.

 

Die St.Jakobshalle hat ein neues Lichtkonzept, so dass nur noch die Courts beleuchtet sind, während der Zuschauerbereich abgedunkelt bleibt. Das Publikum und die Spielerinnen goutieren die neue Ambiance in der Halle und freuen sich ob dem Entscheid, auch die nächsten Swiss Open mit den Spots durchzuführen.

 

Der vormalige Junioren-Weltmeister, Viktor Axelsen aus Dänemark, gewinnt als erster Europäer das Männereinzel bei den Swiss Open in diesem Jahrtausend. Im darauffolgenden Jubiläumsevent 2015 gelingt ihm beinahe die noch bedeutendere Première: den Titel erfolgreich zu verteidigen. Er scheitert erst im Final am Inder Srikanth, der hiermit für den ersten Männereinzel-Titel des Subkontinents verantwortlich ist. Badmintongrössen aus zweieinhalb Jahrzehnten Swiss Open machen die Sieger-Zeremonien zum Event, auch Pär-Gunnar Jönsson – der Schwede hat in allen drei Disziplinen in Basel gewinnen können! – ist in der St. Jakobshalle. Ausser Srikanth siegen nur Chinesen bei den 25. Swiss Open - der Olympasieger von London, Yun Cai, besticht durch langjährige Konstanz: seinen zweiten Titel in Basel feiert er mehr als 10 Jahre nach dem ersten.

 

Erstmals sind die Courts 2016 in Hallenlänge aufgereiht, nachdem die 4 Felder für das Hauptturnier seit dem Umzug in die Grosse St. Jakobshalle jeweils in Hallenbreite angelegt worden sind – die Zusatztribüne in der Hallenmitte entfällt dadurch. Das Zuschauen wird so demokratischer, die einzelnen Felder für das Publikum leichter erreichbar. Endlich zeigt der deutsche Europameister von 2012, Marc Zwiebler, in Basel seine Klasse, er unterliegt im Final dem Inder Prannoy in zwei Sätzen – der Titel im Männereinzel bleibt in Händen der Inder, nach der Premiere im Vorjahr. Zwiebler ist der erste gebürtige Deutsche in einem Einzelfinal bei den Swiss Open.

 

 

Die bisherigen Plakate der Badminton Swiss Open

 
 
 

Jubiläumsbroschüre 2015