Teil der HSBC BWF World Tour Super 300
Preisgeld USD 140 000.–

2.–7. März 2021, St. Jakobshalle Basel

7. Mar. 2021

Erster Sieg für Asien

Im Final des Damen-Doppels standen sich die Paarungen Gabriela und Stefani STOEVA aus Bulgarien sowie Pearly TAN und Thinaah MURALITHARAN aus Malaysien gegenüber. Die Bulgarinnen hatten alle Partien der Vorrunden in 2 Sätzen gewonnen, auch diejenige gegen die an Nummer 1 des Turnier gesetzten Thailänderinnen am Vortag. Die TAN/MURALITHARAN hingegen benötigten im Halbfinal einen Satz mehr, um sich durchzusetzen.

Der heutige Final war geprägt von längeren Ballwechseln. TAN/MURALITHARAN verteidigten sich gut gegen die Smashes der Bulgarinnen. STOEVA/STOEVA hatten zunehmend Mühe, die Offensive aufrechtzuerhalten, blieben jedoch immer an ihren Gegnerinnen dran und verloren den ersten Satz knapp mit 19:21.

Der zweite Satz begann ähnlich. TAN/MURALITHARAN konnten zwischenzeitlich einen Vorsprung von 3 Punkten zum 3:6 herausarbeiten, wurden jedoch von den Bulgarinnen sogleich wieder eingeholt. Smashes neben die Seitenlinie wechselten sich ab mit gut platzierten Netzdrops auf beiden Seiten und mit 10:11 ging es in die Pause.

Beide Coaches hatten viel zu erzählen und strapazierten die Geduld der Schiedsrichterin. Die TAN/MURALITHARAN konnten davon wesentlich mehr profitieren und liessen STOEVA/STOEVA keine Chancen mehr. Zudem hatten die Malaysierinnen in dieser Phase des Spiels auch das Glück auf ihrer Seite. So gewannen sie mehrere Punkte mit Netzrollern, die irgendwie doch noch den Weg in’s Feld der Bulgarinnen fanden.

STOEVA/STOEVA konnten nicht mehr mithalten, verloren die Konzentration und schliesslich auch das Match mit 19:21 und 12:21.