Teil der HSBC BWF World Tour Super 300
Preisgeld USD 200 000.–

22.–27. März 2022, St. Jakobshalle Basel

6. Mar. 2021

Europäische Paarungen dominieren im Mixed

Bereits in der zweiten Runde des Turniers waren im Mixed Spieler*innen aus Europa zahlenmässig überlegen; 11 von 16 Paarungen stammten vom europäischen Kontinent. Gegenüber den anderen Disziplinen, wo oft asiatische Spieler*innen zu den Topscorern gehören, ist das eher ungewöhnlich. Auch am zweitletzten Spieltag, in den Halbfinals, hat sich daran nicht viel geändert.

 

Im ersten Halbfinal treffen Thom GICQUEL/Delphine DELRUE aus Frankreich auf TAN Kian Meng/LAI Pei JIng aus Malaysia. In einem nur 39 Minuten dauernden Spiel entscheiden die jungen Franzosen (Jahrgänge 1999 und 1998) selbstbewusst auf und haben sichtlich Spass an ihren erfolgreichen Ballwechseln. TAN und LAI führen zwar immer wieder starke Angriffe durch, müssen sich aber den zweitweise überragenden Abwehrschlägen von DELRUE fügen.

 

Das zweite Halbfinalspiel verspricht von vornherein einen europäischen Gewinner: Mathias CHRISTIANSEN und Alexandra BØJE (DEN) treten gegen Marcus ELLIS/Lauren SMITH (ENG) an. Der erste Satz geht mit 21-16 noch relativ klar an die dänische Paarung. Im zweiten Satz aber müssen CHRISTIANSEN/BØJE vermehrt Punkte abgeben, ELLIS/SMITH holen auf. Die Engländer vergeben zum Schluss des Satzes aber leider einige Satzbälle und CHRISTIANSEN/BØJE gelingt es, schliesslich mit 23-21 zu beenden.

 

Im morgigen Finale treffen demnach Frankreich und Dänemark aufeinander. Es wird sich also, wie bereits in vielen Jahren zuvor, ein europäisches Team als Sieger*innen ins "Goldene Buch" der Yonex Swiss Open einreihen können.