Teil der HSBC BWF World Tour Super 300
Preisgeld USD 150 000.–

12.–17. März 2019, St. Jakobshalle Basel

25. Feb. 2018

SAKURAMOTO/TAKAHATA gewinnen überraschend gegen STOEVA-Schwestern

Als ungesetzte Paarung und Weltnummer 54 gingen die beiden Japanerinnen Ayako SAKURAMOTO/Yukiko TAKAHATA als klare Aussenseiterinnen gegen die Topgesetzten Stefani und Gabriela STOEVA aus Bulgarien ins Rennen. Sie machten allerdings von Turnierbeginn an auf sich aufmerksam, als sie gleich in der ersten Runde gegen die drittgesetzten Däninen ihr Auftaktspiel gewannen. Anschliessend kämpften sie sich gegen HERTTRICH/NELTE [GER], PIEK/SEINEN [NED] und gestern in einem knappen Dreisätzer (dreimal 21-18) gegen ihre Landfrauen MATSUYAMA/SHIMA bis ins Finale.

Die Bulgarinnen, welche bereits im letzten Jahr hier im Finale standen (Niederlage gegen die Weltnummer 1 QINGCHEN/YIFAN), hatten hingegen einen souveränen Lauf bis ins Endspiel. Nach einem Freilos in der ersten Runde setzten sie sich jeweils klar in zwei Sätzen gegen FINNE-IPSEN/SØBY [DEN], ELFER/KONON [GER] und LEFEL/TRAN [FRA] durch.

 

Im ersten Satz liessen Gabriela & Stefani STOEVA zu Beginn keine Frage aufkommen, wer hier Favorit ist, sie führten zunächst klar und machten kaum Fehler in den langen Ballwechseln. Als sie Mitte des Satzes zwischenzeitlich den Japanerinnen zu viele Punkte überliessen legten sie nochmals zu und gewannen schliesslich den Satz mit 21-19.

 

Den zweiten Satz konnten hingegen SAKURAMOTO/TAKAHATA besser beginnen und führten deutlich, liessen die Bulgarinnen nur einmal bis 13-12 heran und gewannen klar mit 21-15. Beide STOEVA-Schwestern zeigten in dieser Phase grösste Mühe, die Punkte abzuschliessen, spielten die zweiten und dritten Angriffsbälle sehr passiv und begingen dabei auch noch zu viele Fehler.

 

Der dritte Satz begann ähnlich wie der zweite endete, die Japanerinnen waren jetzt in ihrem Spiel drin und konnten die Ballwechsel meist nach ihren Wünschen gestalten, hatten eine sehr zuverlässige Abwehr und wechselten ausgezeichnet von defensiv zu offensiv. Trotzdem konnten STOEVA/STOEVA sich nochmals konzentriert und mit viel Kampf heranspielen und führten kurz vor Schluss mit 18-16. Danach beginnen sie allerdings zu viele Fehler und verloren sämtliche Punkte - damit gewinnen überraschend die Japanerinnen Ayako SAKURAMOTO/Yukiko TAKAHATAdas Turnier im Damendoppel mit 19-21, 21-15, 21-18. Und den Reaktionen nach Spielschluss an waren die beiden selbst wohl am meisten überrascht. Gratulation!